Bewusstseinsbildung
Ein Flow-Zustand bedingt positive Gefühle.

Negative hingegen hemmen diesen. Möglichst positiv gestimmt sein.

Dafür muss man im Vorhinein eines Trainings sorgen. Sehr viele von uns nutzen ihr Training unter anderem, um negative Gefühle zu reduzieren. Man fühlt sich gestresst, müde, ausgelaugt…. und bewegt sich, damit im Nachhinein wieder alles ein Stück besser ist. Der Körper soll die psychoemotionale Ebene ausgleichen – das kann gut funktionieren. Auf längere Sicht jedoch ist dies meistens kein guter Ansatz.

Bevor du startest, solltest du dir die Gründe deiner schlechten Laune bewusst machen. Meist liegen diese in deinem Bewusstsein, nicht in deinem Körper. Dein Körper kann nichts dafür! Vielleicht war dein Arbeitstag unproduktiv, dein Essen unbefriedigend, du hattest Auseinandersetzungen mit anderen Personen oder die Allgemeinsituation passt dir einfach nicht. Versuch nun diese Dinge in deinem Bewusstsein zu lassen, genau dort, wo sie hingehören. Nach dem Training kannst du diese Probleme wieder weiterbearbeiten. Mental Negatives sofort auszublenden ist schwierig, kann jedoch gelernt und geübt werden. Versuche vor deiner Einheit zu deiner bestmöglichen Stimmung zu finden.

Komponente: Gemütsstimmung

Dein aktueller Gemütszustand setzt sich aus den Komponenten Energielevel (wenig, neutral oder viel Energie) und Grundstimmung (unangenehm, neutral oder angenehm) zusammen. Der Energielevel reicht von hoher Müdigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zu Unternehmungslust, Tatendrang oder Antrieb. Die Grundstimmung reicht von Ärger, Wut, Trauer, Angst bis hin zu Freude, Glück, Lust oder Motivation. Macht euch vor dem Starten bewusst, wo ihr euch gerade befindet.

Natürlich möchte man nun durch das Training den psychoemotionalen Zustand (weiter) ins Positive verschieben. Beim Energielevel ist es wichtig Dinge auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Wenn man z.B. schlecht und wenig geschlafen hat, der Arbeitstag sehr stressig war und man ausgelaugt und müde nach Hause kommt macht eine entspannende Regenerationseinheit womöglich mehr Sinn als beispielsweise ein hochintensives Intervalltraining.

Damit ein Runnersflow entstehen kann, müssen Anforderungen und Fähigkeiten abgestimmt sein.

Zu hohe Ansprüche können zu Überforderung bis hin zu Verletzungen führen. Ein zu geringer Anspruch unterfordert euch. Umso besser eure Selbstwahrnehmung und Einschätzung wird, desto leichter wird es euch fallen die richtige Intensität zu finden. Wenn man nun während der Einheit dauernd an unfertige Arbeiten oder Pflichten denkt, wird man kaum ein Flow erreichen. Ebenso nicht wenn man einfach ohne jeglichen Fokus in den Tag träumt.

RUNNERSFLOW

Versuche aktiv deinen Aus-Schalter zu betätigen. Deine volle Konzentration sollte auf deine aktuelle Einheit, deinen Körperrhythmus, deine Atmung, deine Pace, deine Schrittfrequenz und vor allem auf dein sportliches oder körperliches Ziel gerichtet sein.

Mit sportlichen Grüßen, Andi 🙂

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